Gesehen — The Machinist

Film August 25, 2017

Gesehen, empfehlenswert.
Christian Bales, den ich sonst nicht so mag, hat mich da dann doch überzeugt.

Ich mag spannende Filme, vor allem die mit einem kleinen oder auch großen Twist am Ende und man dann da sitzt und sich fragt, warum man das alles hat gar nicht kommen sehen. The Machinist hat vermutlich nicht den größten Twist und man kann sich während des Films schon einiges zusammen reimen, dennoch kam bei mir am Ende das typische “Oh, achso, aaah, deshalb.”

Mal wieder weg wäre schön.

Uncategorized August 18, 2017


Auch wenn dieses Jahr bisher super aufregend war – Studium abgeschlossen, in eine neue Stadt gezogen, erste eigene Wohnung – wünsche ich mir grad noch mehr Aufregung, vor allem in Richtung Wegfahren, neue Orte sehen, andere Kulturen und Naturen kennen lernen. Gerade wenn es zwischendurch, wenn es mal nicht regnet, wieder so heiß wird, dass man merkt, dass ja doch gerade Sommer ist, wünsche ich mir eine kalten Ort her. Oft wandern meine Gedanken zurück nach Lappland, mit eine der beeindruckendsten Reisen, die ich erlebt habe. Richtige Kälte kann man sich erst vorstellen, wenn man erfahren hat, wie die Luft sich bei -30°C anfühlt und einem die Haare und Wimpern einem einfrieren. Die Schneemassen sind verrückt, die Atmosphäre irgendwie super angenehm. So ruhig.Gerne würde ich zurück, mit mehr Zeit, mit ein bisschen mehr Geld und Möglichkeiten und mit Freunden, denen ich dieses Erlebnis gerne zeigen würde.

# 002

Uncategorized August 11, 2017

 

Das hat ja wunderbar geklappt bisher mit meinem Plan. Ich muss mir echt mehr imaginäre Arschtritte verpassen. Gerade sitze ich im Bus nach Hannover. Es ist 07:14 Uhr und regnet. Hier also meine Chance, mich zu konzentrieren und weiterzumachen.

Letztes Wochenende war ich auf dem Appletree Garden Festival. Das war nun mein viertes Mal dort und nach nun genau 10 Jahren Festivalerlebnissen ist es glaube ich so weit, dass ich aus der Phase (wenn man das noch so nennen kann) rauswandere. Ich möchte kein Festivalcampen mehr. Keine Massenduschen und keine vollgekotzten Toiletten. Klar hat sich was das angeht die letzten Jahre unfassbar viel getan. Es gibt Komposttoiletten, Vakuum-Klos und ein Kaffee-Mobil mit Siebträgermaschine morgens auf dem Campingplatz. Mein erstes Festival erinnere ich mit randvollen (wörtlich!) Dixis, nur einem kleinen Zelt, viel Matsch, gar keinen Duschen und kaltem Dosenessen.
Mittlerweile ist immer ein Pavillon dabei, Gaskocher, Stühle, eigene Musik und gefrühstückt wird nicht mehr nur Toast mit einem Nutella-Verschnitt aus der Tube. Vollkornbrot, Käse, frisches Gemüse, Kaffee, all das was man sonst auch gern morgens ist und nicht gekühlt gelagert werden muss.

Aber wenn es dann abends so kalt und morgens im Zelt wieder viel zu heiß ist und man nicht richtig trocknen kann, wenn es wie aus Eimern schüttet (Horrorerlebnis: nasser Schlafsack), will ich nach Hause.

Ich mag Festivals so gerne. So viel Live-Musik, so viele gut gelaunte Menschen, so viel Spaß den man mit seinen Freunden dort hat.
Wenn dieses Zelten nur nicht wäre. Ich glaube ich brauche nun erstmal ein bisschen Auszeit und werde nun so jemand, der nur tagsüber ein Festival besucht und dann zu Hause schläft. Solche Menschen, die ich noch vor ein paar Jahren nicht verstehen konnte.

Ich selbst frage mich immer, wann ich endlich erwachsen bin. Ich glaube das Festival-Campen weglassen und das Verlangen nach etwas Komfort ist ein Teil des Anfangs.

Hallo Welt! Hallo Bremen!

Leben July 30, 2017

Seit knapp 3 Wochen wohne ich nun in Bremen und ich denke ich kann sagen, dass ich mich eingelebt habe. “Moin” sage ich zwar immer noch nicht (und im Moment bin ich auch nicht sicher, ob ich mein geliebtes “Hallo” jemals ablegen werde), aber an das Bremer Wetter (viel Regen) habe ich mich mittlerweile doch schon angepasst. Die Mentalität der Menschen hier ist nicht anders, aber gut, ich bin auch nicht durch komplett Deutschland gezogen, sondern nur 100km nördlicher und den norddeutschen Charakter mag ich sehr und ich behaupte, ich lebe ihn selber. Das passt sich also ganz gut.

Warum das Journal?

Ich hab schon immer gern geschrieben und Spaß dabei gehabt, und öfter auch mal die Rückmeldung bekommen, dass ich nicht ganz so übel darin bin, Gedanken und Erlebtes niederzutippen. Mit diesem Journal oder Tagebuch oder whatever will ich mich ein bisschen dazu zwingen, wieder mehr zu schreiben. Mit der Hoffnung, in einem Jahr (oder auch in mehreren) nochmal alles durchzulesen und mich zu erinnern und ein bisschen daran zu erfreuen.

Ich bin gespannt, ob das funktioniert.